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seefahrer - 5.8k posts

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  • „Anzeige“ Day 89 ~ AT SEA 1/1 🌊🛳 #seefahrer
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  •  54  1 15 January, 2019

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  • Das Land exotischer Gewürze, kostbarer Edelsteine und seltener Stoffe … Indien und seinen Schätzen eilt seit jeher ein sagenumwobener Ruf voraus. Kein Wunder also, dass der Subkontinent seit der Antike in ein weit verzweigtes Handelsnetz zu Land wie auch zu Wasser integriert war. Der Monsunroute kam dabei eine besondere Bedeutung zu. Jahrhunderte vor Christi Geburt und lange vor den Griechen erkannten die Jemeniten das Geheimnis der Monsunwinde. Sie ließen ihre Handelsschiffe vom Südwestwind des Sommermonsuns nach Indien tragen und vom Nordostwind des Wintermonsuns zurück zur Arabischen Halbinsel bis ins Rote Meer. Ein florierendes Geschäft mit Gütern wie Weihrauch und Myrrhe auf der einen Seite, Pfeffer, Zimt, Diamanten und Seide auf der anderen Seide entstand. Diese Produktpalette erweiterte sich noch enorm, als das Römische Reich in die Handelsbeziehungen eingriff. Und mit dem Austausch der verschiedensten Waren kam auch der Austausch der Kulturen und Religionen. Als sich um 600 nach Christus durch den Propheten Mohammed ein neuer Glaube in Windeseile in der arabisch-persischen Welt ausbreitete, war es daher nur eine Frage der Zeit, bis der Islam auch in Indien ankommen sollte. Die Häfen der indischen Westküste, allen voran im Norden an der Indusmündung sowie im Süden an der Malabarküste, waren erster Anlaufpunkt für die Handelsschiffe aus dem heutigen Ägypten, Jemen, Oman oder Iran. Mit ihnen setzte die Religion der Muslime ihre ersten Schritte auf den Subkontinent, noch zu Lebzeiten Mohammeds. Die Seefahrer kamen und gingen, ihr Glaube blieb, wenn zunächst auch nur im kleinen Maßstab. Der Anfang einer überaus wechselvollen Geschichte des Gegen- und Miteinanders war getan, der Geschichte des Islam in Indien.
  • Das Land exotischer Gewürze, kostbarer Edelsteine und seltener Stoffe … Indien und seinen Schätzen eilt seit jeher ein sagenumwobener Ruf voraus. Kein Wunder also, dass der Subkontinent seit der Antike in ein weit verzweigtes Handelsnetz zu Land wie auch zu Wasser integriert war. Der Monsunroute kam dabei eine besondere Bedeutung zu. Jahrhunderte vor Christi Geburt und lange vor den Griechen erkannten die Jemeniten das Geheimnis der Monsunwinde. Sie ließen ihre Handelsschiffe vom Südwestwind des Sommermonsuns nach Indien tragen und vom Nordostwind des Wintermonsuns zurück zur Arabischen Halbinsel bis ins Rote Meer. Ein florierendes Geschäft mit Gütern wie Weihrauch und Myrrhe auf der einen Seite, Pfeffer, Zimt, Diamanten und Seide auf der anderen Seide entstand. Diese Produktpalette erweiterte sich noch enorm, als das Römische Reich in die Handelsbeziehungen eingriff. Und mit dem Austausch der verschiedensten Waren kam auch der Austausch der Kulturen und Religionen. Als sich um 600 nach Christus durch den Propheten Mohammed ein neuer Glaube in Windeseile in der arabisch-persischen Welt ausbreitete, war es daher nur eine Frage der Zeit, bis der Islam auch in Indien ankommen sollte. Die Häfen der indischen Westküste, allen voran im Norden an der Indusmündung sowie im Süden an der Malabarküste, waren erster Anlaufpunkt für die Handelsschiffe aus dem heutigen Ägypten, Jemen, Oman oder Iran. Mit ihnen setzte die Religion der Muslime ihre ersten Schritte auf den Subkontinent, noch zu Lebzeiten Mohammeds. Die Seefahrer kamen und gingen, ihr Glaube blieb, wenn zunächst auch nur im kleinen Maßstab. Der Anfang einer überaus wechselvollen Geschichte des Gegen- und Miteinanders war getan, der Geschichte des Islam in Indien.
  •  69  15 13 January, 2019

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